Die Brennnessel in der Werbung

Nettle your life!

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Die Werbung begleitet uns heute auf Schritt und Tritt. Allein das Werbebudget der Süßwarenindustrie betrug im Jahr 2010 rund 790 Millionen Euro bei einem Umsatz von 12 Milliarden Euro. Jedes Kind weiß, wie viel gutes in den Leckereien steckt und auch die Produkte locken überall in Griffweite und stets bereit zum Reinbeißen!

Unternehmen kämpfen um Marktanteile und so mancher Betrieb muss Insolvenz beantragen. Lebensmittel werden immer billiger, aber an einem wird nicht gespart an Verpackung und an Werbeträgern. Der neueste Schrei: haptische Verpackungen. Hauptsache wir kaufen!

Die Spezies Mensch war in der Vergangenheit so erfolgreich, weil Wissen und Ressourcen geteilt wurden. Und weil gemeinsam an neuen Herausforderungen gearbeitet wurde. Wir leben im Informationszeitalter, aber statt die Angebote zu bündeln, wird alles immer unübersichtlicher. Es gibt eine unüberschaubare Menge Erdbeermarmeladensorten, Erdbeermarmeladenhersteller und Erdbeermarmeladenpreise. Mal abgesehen davon, dass wir eigentlich lieber frisches Obst essen sollten, würde es nicht reichen sich auf eine herstellerübergreifende Grundsorte zu einigen, in einer verbraucherfreundlichen, zeitgemäß nachhaltigen Verpackung und das zu einem fairen Preis?

Statt der Süßigkeiten sollten wir alle mehr Grünzeug essen! Ursprünglich hatte dies einen großen Anteil an unserer Ernährung. Aber im Gegensatz zu Obst und den meisten modernen Gemüsen treffen essbare Wildpflanzen wie die Brennnessel, pur gegessen, inzwischen nicht mehr den Geschmack der Konsumenten und benötigen eine kulinarische Anpassung. Die Brennnessel kann frisch oder als Pulver in viele Lebensmittel integriert werden. Doch dazu bedarf es der großflächigen Aufklärung, Forschung, Verfügbarkeit und der richtigen Produkte und am Ende der Werbung! Nur ein Zusammenschluss der großen und kleinen Hersteller kann so etwas in Bewegung bringen. Nur eine Lobby für die Brennnessel 😉

 

Brennnessellobbystatement:

 

Die überfällige Gesellschaftswende braucht dringend Alternativen zur gegenwärtigen Konsumorientierung. Beispielsweise den Abschied von der Werbung!

Werbung klaut uns Lebenszeit, Speicherplatz im Gehirn und verführt zu unnötigem Konsum!

Statt Werbung sollte es heute Plattformen und Vergleichsportale für Produkte und Dienstleistungen geben!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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