Pioneers of Change

 

Als ich vor 30 Jahren mit dem Studium der Sozialwissenschaften begann, wollte ich wissen, wie Gesellschaft funktioniert, wie Gesellschaft in der Zukunft funktionieren sollte und wie ich persönlich Nützliches für die Gesellschaft tun kann.

Eins weiß ich inzwischen mit Sicherheit: Die Übertragung von Macht auf Wenige funktioniert nicht!

Eine Gesellschaft lebt davon, dass sich alle Mitglieder wertvoll und wichtig fühlen.

Und dass jeder Einzelne versucht auf seine eigene Weise Nützliches zu tun und dabei für sein eigenes Handeln die Verantwortung trägt!

 

Sehr schöne Beispiele für Möglichkeiten eines solchen nützlichen Handelns hat das Team von Pioneers of Change aktuell zusammengestellt.

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Martin Kirchner

 

Für alle, die den kostenlosen Online Summit  der letzten Tage versäumt haben, werden am

Donnerstag den 15.03.2018 um 12 Uhr bis Freitag  den 16.03.2018 um 24 Uhr

auf: https://pioneersofchange.org/

noch mal alle Interviews freigeschaltet!

Alles neu in 2018

Die Winterpause ist noch im vollen Gange, die Brennnesseln schlafen tief und fest.

Und sie fehlen mir!

In all meinen Lebensbereichen vermisse ich sie schmerzlich:

Seit einer Woche lebe ich ketogen. Das bedeutet: jegliche Lebensmittel mit einem übermäßigen Anteil an Kohlenhydraten sind verboten. Also kein Brot, kein Reis, keine unterirdischen Speicherorgane wie Kartoffeln, Möhren oder Rüben, kein Obst, keine Süßigkeiten…

Die „Ketogrippe“ habe ich schon hinter mir. Mit Schlappheit und kaltem Rieseln in Armen und Kopf. Und einen Wadenkrampf wegen Magnesiummangel.

Warum ich mir das antue?

Ich bin inzwischen bei Hosengröße 44 angekommen und mein Busen sprengt Größe 46! Muss ich noch mehr sagen?

Außerdem habe ich gelesen, dass Zucker unter anderem auch für die Verfärbung der Zähne verantwortlich ist. Die Elfenbeinfarbe, die seit vielen Jahren trotz „extra white“ Zahncreme zu meinen Zähnen gehört, würde ich auf diese Weise auch gern loswerden.

Auf das Zahnfärbemittel Kaffee  verzichte ich gerne mit, denn ohne Zucker  und Milch vergeht mir darauf ganz automatisch die Lust. Das gilt auch für schwarzen Tee, obwohl ich ihn auch ohne alles trinken kann.

Kräutertee habe ich in den ersten Tagen noch getrunken,  inzwischen trinke ich aber lieber nur heißes Wasser. Das fühlt sich so herrlich puristisch an! So schmeckt die Freiheit.

Also frühstücke ich jetzt mit kaltem und heißem Wasser  und Feldsalat mit Joghurtdip, frischen Gemüsefenchel mit einem Stückchen Käse oder Mangoldblatt umhüllter Cabanossi. Als Süßigkeitenersatz funktionieren bei mir am besten geröstete Mandelblättchen oder Sonnenblumenkerne, die ich einfach im Ofen mitröste, wenn ich beispielsweise Blumenkohlpizza mache.

Und ihr werdet es nicht glauben: Ich fühle mich super dabei. Außer natürlich einem schlechten Gewissen, weil ich jetzt so viele tierische Produkte zu mir nehme, die ich vorher gerade heruntergefahren hatte. Ich denke, die werde ich bald durch Hinzunahme von Kartoffeln wieder reduzieren. Mal sehen, was meine Zahnfarbe dazu sagt.

Was könnte ich jetzt alles mit Brennnesseln machen!

 

2.

Heute habe ich mir zum ersten Mal die Haare mit Roggenmehl gewaschen!

Wenn ich schon keins mehr esse, muss ich halt auf andere Weise dafür sorgen, dass es nicht schlecht wird. Nein, Joke!

Schon seit einiger Zeit habe ich festgestellt, dass ich meine Haare seltener waschen muss, wenn ich statt Shampoo Duschgel benutze. Außerdem ist es Hautverträglicher!

Ich fühlte mich mal wieder als verarschter Konsument.

Bei meinen Recherchen im Internet stieß ich auf  nopoo, was so viel bedeutet wie kein Shampoo, und die Alternativen.

Erste Alternative: einfach nur mit Wasser waschen! Hat nur einen Nachteil: in den ersten 4-6 Wochen spielt das Haar und vor allem die Kopfhaut verrückt, so das man besser eine Mütze aufsetzen sollte, wenn man mit Menschen Kontakt hat.  Da ich unterrichte fällt diese Variante also für mich weg.

Auch die Variante mit Natron und der im Anschluss an diese Anwendung notwendige „Rinse“ also eine Spülung, probiere ich vielleicht mal, wenn ich wieder Biozitronen gekauft habe, denn nach Essig möchte ich auch nicht riechen, aber ich bin immer froh, wenn sich noch eine Verwendung für  die ausgepressten Reste von Zitronen ergibt. Und die duften über Nacht in Wasser eingelegt einfach umwerfend!

Nun also mein erster Versuch mit Roggenmehl, einer weiteren Alternative,  um meinen Kopf vom Chemieeinfluss der letzten 55 Jahre zu entwöhnen. Ich hatte gestern bereits 3 El Roggenvollkornmehl   etwa 1:1 mit Wasser angerührt. Über Nacht ist daraus eine gelartige Mischung geworden, die mir schon als Sauerteigansatz bekannt war. Und nun in die Haare damit?

Als nachhaltig denkender Mensch muss ich mich echt überwinden mir Nahrungsmittel in die Haare zu schmieren. Besonders angenehm ist es auch nicht die kalte glitschige Masse am Haaransatz einzumassieren. Aber zu spüren, wie sich die Wolke beim Ausspülen in der warmen Badewanne verteilt ist klasse! Ich fühle mich wie Kleopatra.

Ich hatte schon davon gelesen, dass ein Bad mit Haferflocken der Haut guttut, also genieße ich mein Luxusbad!

Nachdem ich meine Haare nach dem Bad wie gewohnt an der Luft trocknen ließ, konnte ich es kaum glauben:  das Haar fluffig wie noch nie und appetitlich duftend und meine Haut seiden weich.

Am besten ihr probiert es auch mal aus!

Und bitte schmeißt das Shampoo nicht gleich weg, es dient noch als Flüssigseife zum Händewaschen.

Und die Brennnesseln? Die sollen als Kräuterteespülung ja sowieso gut sein als Vorbeugung gegen fettiges Haar, juckende Kopfhaut und Schuppen. Also der nächste Küchenabfall wird sofort als Teespülung zubereitet. – Falls ich sowas in 6 Wochen brauche!

 

Und 3.

Ich habe mich entschlossen meinen Blog und meine Webseite zusammenzulegen. Dazu habe ich meine bisherige Domain www.kann-man-essen.de gegen www.brennnessellobby.de eingetauscht.

Nun fehlen mir auch hierfür die Brennnesseln für schöne, neue Fotos.

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Shampoo, Zahnpasta, … was braucht man mehr? Natron ist neben tausend anderen Dingen auch für eine Zahnreinigung gut geeignet, sollte aber aufgrund der Schmirgelwirkung nur selten angewendet werden. Besser ist da schon Kokosöl und Curcumapulver.

Die Brennnesselwette

 

Wetten dass …

man die Brennnessel als Zutat in jedes Gericht integrieren kann?

 

Blätter, frische Triebe, Früchte oder Samen –egal! Es gibt Millionen von Möglichkeiten die Zutat Brennnessel in Speisen einzubauen. Ob süß, ob würzig, es lohnt sich immer das Multitalent Brennnessel frisch in der Nähe zu haben.

Die Brennnesselsaison beginnt und deshalb ruft die Brennnessellobby zum Mitmachen auf:

Postet hier bitte ab jetzt eure Lieblingsrezepte und Geschmacksexperimente.

Traut euch!

Und natürlich darum, den Lebensmittelproduzenten, klein und groß, Mut zu machen, sich an die weitgehend unentdeckte Brennnessel zu wagen.

Zeigt´s ihnen!

Ab jetzt!

Hier!

Die Wette gilt bis zum Brennnesselsaisonende am 31.11.2017

Also los 🙂

 

DANKE EUCH

Eure Birgit

 

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Gemeinwohl ist machbar, Herr Nachbar

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Die Inspiration eines demokratischen Prozesses. Gutes Leben – wir kommen 🙂
Lasst uns ein Zeichen setzen am 1. Mai 2016!
https://www.facebook.com/events/550452841789422/

Beschreibung:

Die Gemeinwohl Ökonomie, vielfach Forderung an die Politik, kann funktionieren. Eine weltweite Ökonomie, die das soziale Handeln wertschätzt, die Ressourcen sparend agiert und dem Gemeinwohlwachstum dient, ist eine Utopie, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Christian Felber hat versucht die Gemeinwohl-Ökonomie als demokratischen Prozess kurz als Pdf zu Skizzieren:
http://www.christian-felber.at/schaetze/gemeinwohl.pdf

Diese „Inspiration eines demokratischen Prozesses“ wollen wir erlebbar machen und weitertragen.
Und das geht am Besten im täglichen Leben mit den eigenen Mitteln.

Ob als facebookgruppe oder life an eurem Lieblingsort: schließt euch zusammen und denkt euch etwas aus, was ihr für das Gemeinwohl tun könnt oder wie ihr euch die Gemeinwohlökonomie vorstellt!

Welches Datum wäre dafür geeigneter als der 1. Mai?
Gutes Leben wir kommen 🙂

 

 

Werdet auch Mitglied in meiner facebookgruppe:

Deckbergen-Gemeinwohl ist machbar, Herr Nachbar

auch wenn ihr nicht aus Deckbergen kommt: Deckbergen ist überall 🙂

Hier ist der Link https://www.facebook.com/groups/563842947113894/

 

Hundeleckerli

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Ach, wenn das unser guter alter Bosco noch erlebt hätte. Bosco, der eigentlich, wie sich das in den 70er Jahren für einen  rassereinen Bobtail so gehörte, als Earl Grey vom Mausebachtal zur Welt kam, von uns aber in Bosco umgetauft wurde, und diesem Namen später alle Ehre machte, weil er am liebsten Äpfel der Sorte Boscop mit uns gemeinsam verzehrte.

Vor einigen Jahren hatte ich im offenen Gartenpavillon versuchsweise Brennnesselreste als Brennnesseljauche zum späteren Düngen angesetzt. Stumpf und Stiel mit Wasser bedeckt und geruchsmindernd gut abgedeckt mit einem alten Tablett, das gerade in der Nähe stand, stellte ich es in eine Ecke zum Gären und späteren Umrühren – und vergaß das Ganze.

So stand es den ganzen Herbst und Winter unberührt (dachte ich zumindest) und stank alleine vor sich hin. Bis, ja, bis ich an einem schönen Frühlingmorgen Freunde mit Hund zu Besuch hatte.

Wir spazierten durch den Garten und unterhielten uns angeregt, die Vögel zwitscherten und der Hund knabberte genüsslich, ja, was eigentlich?

Die besorgten Hundeeltern versuchten aufgeregt zu identifizieren, was ihr Liebling da zwischen den Zähnen hatte und durch Flucht vehement gegen Untersuchungen verteidigte. Wir waren ratlos was das sein könnte. Bis mir auffiel, dass es ein wenig an einen vergorenen Pflanzenstängel erinnerte.

Ich ging in den Pavillon und fand den Eimer mit Brennnesseljauche vom Tablet befreit und mehr oder weniger geleert vor! 2-3 schwarze Strünke befanden sich noch dort, aber weder Flüssigkeit noch der Rest der Brennnesseln( Der Behälter war randvoll gewesen!).

Offensichtlich hatten sich schon andere Tiere daraus bedient.

Eine Art Sojasauce für Tiere? Vegane Hundeleckerlies?

Auf jeden Fall eine weitere Produktidee für Brennnesseln, die man weiter verfolgen sollte!

Bosco hätte es mit Sicherheit geschmeckt 😉

 

Eine Lobby für die Brennnessel

Alles, was die Menschen zum Überleben brauchen, fanden sie ursprünglich in der Natur. Ein wichtiges Grundnahrungsmittel unserer Vorfahren war die Brennnessel. Diese vielseitige Eiweißlieferantin, enthält reichlich Vitamin C, Kalzium und vieles mehr. Urtica dioica ist schattenverträglich und eignet sich perfekt … Weiterlesen